Besuch des Films Crossing Fashion im Rahmen der Wear Fair

Crossing FashionWear Fair 1

 Am Freitag dem 3. Oktober 2014, besuchte die 2Aal im Rahmen von Ernährung und Wirtschaft das Moviemento.

Dort sahen wir uns den Film, „Crossing Fashion“ von der Organisation Südwind an.

Der Film handelte von traditionellen Näherinnen in Sri-Lanka, die in Kooperation mit Österreichischen Designerinnen arbeiteten. Von Österreichischer Seite wurden österreichische, traditionelle Stoffe zur Weiterverarbeitung mitgebracht. Da die traditionelle Nähkunst durch die Billiglohnarbeiter und Maschinen in den Schatten gestellt wird, gibt es eine Designerschule, die diese wiederbelebt hat. Die österreichischen Designer haben sich durch den dortigen Stil inspirieren lassen. In der Designerschule arbeiteten sie an neuen Kollektionen, die durch diesen Stil geprägt wurden. Zum Erstellen dieser Kollektionen benützten sie den traditionellen Webstuhl. Dieser kulturelle Austausch passierte im Rahmen der Wear-Fair-Messe.

Im Anschluss folgte noch eine wortgewandte Diskussion, mit einer der Designerinnen. Frau Bettina Reichl beantwortete die Fragen sehr ausführlich und ließ ihre eigenen Erfahrungen einfließen.

 

Globalisierung der Lebensmittelproduktion

Die 3 b FW befasste sich im Schuljahr 2013/14 mit dem Themenbereich Globalisierung der Lebensmittelproduktion                                    Lehrperson: Mag. Brigitta Nopp

 Inhalte und Methoden

Phase 1: Die Schüler/innen erhalten den Auftrag für eine Unterrichtseinheit möglichst viele kleine Verpackungen oder Verpackungsausschnitte mit Herstellerangaben von gekauften Lebensmitteln mitzubringen.

Phase 2: Die Schüler/innen lesen die Adresse des Herstellers und legen den Verpackungsausschnitt auf eine mitgebrachte Landkarte.

Phase 3: Kritische Betrachtung der Entfernung zu den Herkunftsländern und der notwendigen Transportwege. Diskussion, welche Lebensmittel durch einheimische Produkte ersetzt werden können. Fragenkatalog zum Artikel (Konsument 2011)

Phase 4: Produktionsbedingungen für unsere Lebensmittel in Dritte Welt Ländern: Video zum Thema Kakao- oder Kaffeeanbau (Homepage www.fairtrade.at und dazu im Vergeich die Produktionsbedingungen in der EU: Video: Der Preis für unser Gemüse (Arbeiterkammer Linz)

Phase 5: Gruppenarbeit: Strategien zur Verbesserung der Situation

Ziele sind: Sensibilisierung der Schüler/innen zum Thema Produktionsbedingungen und Transport unserer Lebensmittel bzw. kritische Auseinandersetzung/Reflexion mit dem Konsum, Erkennen globaler Zusammenhänge sowie Bedeutung und Auswirkung der globatisierten Wirtschaft.

Schülerbericht: Vortrag Fairer Handel

Vortrag Fair Trade          

2 a AL und 4 b HLW

 

Am 28. Jänner besuchten wir einen Vortrag zum

Thema Fairer Handel von einem Mitarbeiter der FAIRTRADE Austria Organisation aus Wien.

Zuerst wurde die Frage “Was versteht man unter Fair Trade eigentlich genau?“ geklärt.

Die Kriterien für Fair Trade sind die Erfüllung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Standards durch die Erzeugungsbetriebe, die regelmäßig kontrolliert werden, sowie die Entwicklungsziele.

Erzeuger erhalten für ihre Produkte einen festgelegten Mindestlohn. Er wird über dem jeweiligen Weltmarktpreis angesetzt, damit den Produzenten ein höheres und verlässliches Einkommen ermöglicht wird. Bildungs-, Gesundheits- oder Umweltprojekte werden durch die Fair Trade-Prämie für Soziales, Infrastruktur und Bildung unterstützt.

2002 einigte man sich auf ein gemeinsames Logo: das FAIRTRADE-Gütesiegel. Es ist auf mehreren tausend Produkten in etwa 70 Ländern abgebildet. Es stellt sicher, dass ein Produkt den sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards entspricht. In Österreich gibt es bereits über 800 Produkte die das FAIRTRADE-Gütesiegel tragen.

In einem Video haben wir die Lebenssituation einer Kleinbauernfamilie aus Nicaragua, die Kaffee produziert, gesehen. Unterschiede zwischen den Arbeitsbedingungen hier und dort werden deutlich: Kinder als Arbeitskräfte, keine Schutzkleidung. Auf die Frage, warum er sich nicht Fair Trade anschließt, sind wir zur Erkenntnis gekommen, dass er diese Organisation nicht einmal kennt.

Ziele von Fair Trade:

Armutsbekämpfung durch Mindestlohn

Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch Verbot von Kinderarbeit und Einhaltung von Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften sowie ein

Umweltschutz: Umstellung auf biologischen Anbaumethoden Unterstützung bei der Wiederaufforstung durch Kleinbauern.

Der Vortrag war sehr interessant und informationsreich!

Petra Müller, Jasmin Hamberger, 2 a AL

Neuregistrierung HBLW Linz Landwiedstraße

In unserer Schule beschäftigen wir uns schon seit längerem mit den Themen Fairer Handel, Nachhaltigung und Globalisierung und sind auch in unseren Ausbildungsschwerpunkten Gesundheit und Soziales sowie Ernährung und Wirtschaft ein fixer Bestandteil. Auch in den Gegenständen Betriebswirtschaft, Religion und Ethik sowie in Englisch ist diese Thematik Bestandteil des Unterrichts. Was liegt da näher, als  den Status „Faire Schule“ anzustreben.

Liebes Fairtrade Team, wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Brigitta Nopp,  Initiatorin Faire Schule

 

Einverständniserklärung Faire Schule

Tanzen statt Pflanzen – Das Lied gibt den Beat!

Heute war ein großer Tag für die Flashmobgruppe! In der 10 Uhr Pause haben sich alle im Atrium eingefunden. Ohne Vorwarnung fing die Musik an zu spielen und das Flashmobteam begann zu tanzen. Nach ein paar Takten fingen auch einige andere Schüler an mitzutanzen. Es war eine schöne und einfache Kombination von Tanzschritten und die SchülerInnen haben sich sehr darüber gefreut. Danke an das Team, die den Flashmob vorbereitet und ausgeführt hat. 🙂

Peer-Learning

Im Rahmen des 72h Stunden Projekts haben wir auch „Offenes Lernen“ für eine 1. Klasse und eine 2. Klasse  organisiert. Dabei stand neben der Informationsvermittlung zum Thema Fair Trade und den Produkten Schokolade und Baumwolle auch der Spaß im Vordergrund.  Es gab viele Stationen unter anderem eine Mindmap, ein Lückentext, Memory und Ausmalbildern. Am Anfang hielten wir eine Präsentation und eine Einleitung um Grundwissen zum Thema zu vermitteln. Mit zuckersüßen Smileys ließen wir unsere Babys zur nächsten Station schreiten. Die Blindverkostung war ein voller Hit bei unseren kleinen Schützlingen, was uns total freute. Unsere Zwerge probierten sogar die Kaffee-Schokolade, was diese total energiegeladen machte. Mehr Schokolade und Selfies wurden bei uns sogar gewünscht. Die große Freude war am Schluss als wir Fair-Trade Buttons und Sticker verteilten.

Welche Aktionen wir zum Thema Fair Trade gemacht haben…

In unseren 72 Stunden haben wir natürlich die verschiedensten Aktionen in unserer Schule…

Zuckersüße erst und zweit Klässler wurden durch Aktionsblätter und Spielestationen zum Thema Fair Trade aufgeklärt.

4 Schüler organisierten einen Flashmob mit weiteren Schülern aus verschiedenen Altersgruppen und auch Lehrern.

Am 17.10.14 um 9.45 fand im Atrium die Showeinlage statt .

Das Werbeteam bildeten 7 Schüler, die an verschiedensten Orten der Schule einen Werbespot über Fair Trade filmten & bearbeiten.

10 Schüler verkauften an diversen Orten in der Schule Fair Trade Produkte, welche sie am Vortag vom Weltladen in Stammersdorf holten.

Unsere Aktionen machen viel Spaß und wir geben weiterhin Gas!

Produkte

Das Team „Merchandising“ ist gestern am Nachmittag gemeinsam zum Weltladen in Stammersdorf gefahren, wo sie verschiedene Fair Trade Produkte auf Kommission erworben haben. Diese wurden heute in der 10 Uhr Pause verkauft und weiter vertrieben. Zusätzlich gab es noch Teams die mit den Produkten im Schulhaus herum gegangen sind und sie an Klassen verkauft haben. Verkauft wurden Produkte wie: Schokolade, Gummi-Bärchen. Insgesamt wurde festgestellt, dass die Nachfrage für die Schokolade größer war als für die Gummi-Bärchen.

Der Kompass zeigt in Richtung FAIRTRADE-Schule!

Natürlich haben auch wir einen Aktionsplan.

In unserer zukünftigen FAIRTRADE-Schule, werden wir den Fairen Handel fördern, indem wir Fairtrade-Produkte im Schulbuffet und Lehrerzimmer anbieten. Auch im Unterricht wird Fairtrade zukünftig eine Rolle spielen. Außerschulische Aktionen, die wir zum Thema Fairtrade geplant haben, sind zum Beispiel:  Stände beim Schulfest, beim Sportfest oder  bei anderen Veranstaltungen.
Mit diesen Veranstaltungen wollen wir in Richtung FAIRTRADE-Schule durchstarten!

DIE GRÜNDUNG DES SCHULTEAMS

Das Schulteam „Fair and Furious about Unfairness“ wird die Aktivitäten an der De La Salle Schule leiten und planen, die für das Zertifikat einer „FAIRTRADE–School“ notwendig sind. Die folgenden Teilnehmer bilden das Team:

 

  • Katharina Yurlovskiy (Schülerin, Vortragende)
  • Alexander Györgyfalvay (Schüler, Vortragender)
  • Prof. Aleksa (Elternteil)
  • Prof. Steinhauser (Professorin)
  • Prof. Blöchl (Professorin)
  • Michael Pusswald (Schüler)
  • Cornelius Grollnigg (Schüler)
  • Melanie Steinert (Schülerin)
  • Bernhard Brückl (Schüler)
  • Nikolas Magele (Schüler)
  • Kathrin Hametler (Vertretung der Schulküche)
  • Leider verhindert: Sabine Bauer (Präfektin)

 

Das Team möchte ein weiteres Treffen noch vor Weihnachten veranstalten und die 1. und 2. Klassen mehr über Fair Trade informieren. Am Tag der offenen Tür soll ein Fair Trade Stand aufgebaut werden, außerdem wurde mit Vertretern der Schulküche darüber gesprochen Fair Trade Produkte aufzunehmen.