Let’s get it started!

Gestern, am 15.10.2014 wurde der Countdown für das Projekt “72 Stunden ohne Kompromiss” gestartet. Über 150 SchülerInnen fanden sich gestern um 16:00 Uhr vor dem Haus des Meeres ein, um in ihre Projekte eingeführt zu werden. Wir (6ABE der Delasalle Strebersdorf) bekamen das Projekt zum Thema “Fair Trade”. Im Laufe der 72h werden wir versuchen, unsere Schule in eine “FAIRTRADE-School” zu verwandeln. Wir werden sicher sehr viel Spaß bei diesem Projekt haben und hoffen auf das Zertifikat, dass wir uns durch Engagement und harte Arbeit verdienen werden! Viel Spaß beim Lesen! 😉

Fair hat Flair!

Heute wurde es richtig ernst. Nachdem wir gestern das Thema erfahren haben, ging es heute zuerst um die Gruppenaufteilung. Da dies schnell erledigt war, konnten wir bald mit der Arbeit loslegen. Es gibt 12 verschiedene Gruppen, die sich mit dem Thema Fairtrade anders beschäftigen (z.B. Merchandising, Supermarkt,…) und eines davon sind wir. Das Blogteam! Wir werden euch unser Projekt, in den nächsten 72h näher bringen, indem wir euch über den Projektalltag berichten und neueste Information unserer Arbeit mitteilen. Somit ist der erste Tag auch schon zu Ende und die ersten Vorbereitungen sind getan. 🙂

Faire Produkte am ERG Donaustadt

Seit Anfang an, sind wir bemüht in unserer Schule faire Bioprodukte anzubieten. So gibt es derzeit den Kaffee, Tee, Marmelade und Orangensaft in der Lehrerküche als Fairtradeprodukte. Auch unser Kaffeeautomat ist mit Fairtradekaffee gefüllt.

In den Pausen spielen die Schülerinnen und Schüler mit dem Weltkugelfußball und in der einen oder anderen Pause werden von unseren Schülerinnen und Schülern Weltladenprodukte verkauft, die natürlich bei allen immer ein Highlight sind. Auch bei diversen Elternabenden, Weihnachtsfeiern, Elternsprechtagen werden wir ab diesem Schuljahr verstärkt Fairtradeprodukte anbieten.

 

 

Unser Schulbuffet wurde mit Fairtradeprodukten aufgefüllt und steht seit vergangener Woche allen Schulbesucherinnen und Schulbesuchern zur Verfügung. Wir freuen uns sehr über die Einführung der Fairtradeprodukte bei unserem Schulbuffet.

 

 

Im zweiten Semester wird hoffentlich auch unser Faires Schulleiberl in Produktion gehen. Derzeit sind wir dabei, Angebote einzuholen und uns für einen Aufdruck zu einigen.

 

 

 

 

Fairtrade im Unterricht

Nach unserem Gründungstreffen im Juni haben wir nun einen Aktionsplan für dieses und die weiteren Schuljahre. Auch haben sich bereits einige andere Kolleginnen und Kollegen gemeldet, die das Thema “Fairtrade” in ihren Unterricht einbauen.

Das Thema wird in vielen Fächern bereits besprochen, so zum Beispiel in Englisch, Deutsch, Biologie, Religion, Geographie, Freiarbeit, KB-Stunden, und seit kurzem auch in der Unverbindlichen Übung “Trickfilm und Animation”. Hier wird zum Beispiel gerade ein Werbespot für die Schule erstellt – “Warum FAIRTRADE in der Schule?”. Die Aufgabenstellung dazu seht ihr hier:

Fairtrade Projekt am ERG

Natürlich werden wir euch auch unseren fertigen Werbespot hochladen.

Da das Thema “Fairtrade” aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wird und an unserer Schule an unterschiedlichen Stellen präsent ist, sei es im Unterricht, beim Kaffeeautomaten, beim Buffet oder auch in der bewegten Pause – wird den Schülerinnen und Schülern ein Grundwissen zum Thema “Fairtrade” vermittelt.

Durch unsere Schwerpunktsetzungen in der Oberstufe (ORG für Jazz, Pop und Weltmusik, Ökologie und Umwelt, Globale Entwicklung und Gesellschaft) ist es uns  in der Oberstufe vermehrt möglich Projekt zu diesem Thema durchzuführen und zu vertiefen.

 

 

Fairtrade-Gründungstreffen und Aktionsplan

Am 16.6.2014 war es soweit. Wir trafen uns zum ersten offiziellen Gründungstreffen unserer “Fairen Schule”. Unser Team besteht derzeit aus folgenden Personen und wird laufend größer: Elisabeth Kapfenberger (Direktorin), Elisabeth Eder (Biologie), Olivia Hall (Englisch), Elisabeth Magner (Sekretariat und Ernährung), Victoria Plöchl (Schülerin), Marlene Schrimpf (Schülerin)

Themen für diesen Tag:

1. Besprechung der Dokumente, die für den Blog und die Einreichung zur Fairtrade School notwendig sind.

2. Einteilung der Zuständigkeiten an der Schule: Die Betreuung und die Updates des Blogs übernehmen Elisabeth Eder und Olivia Hall.

Der zeitliche Rahmen wird so festgelegt, dass einmal pro Semester Beiträge, Projekte und Aktionen zum Thema Fairtrade verschriftlicht und auf den Blog hochgeladen werden.

3. Durchbesprechung des Aktionsplans für das ERG und Unterzeichnung von Direktorin Kapfenberger.

Falls ihr im Moment noch am Überlegen seid, wie ihr euren Aktionsplan erstellen sollt: wir haben euch unseren Aktionsplan hier angehängt.

Aktionsplan

Wir machen aufmerksam

Wir machen aufmerksam…

Um noch mehr auf dieses Thema aufmerksam zu machen, haben fast alle Lehrerinnen und Lehrer knappe 4 Wochen lang „Fairtrade-Buttons“ an ihrer Kleidung getragen und haben unsere Schülerinnen und Schüler über dieses Thema aufgeklärt. Auch die eine oder andere Diskussion wurde dabei angekurbelt und hat spannenden Gesprächsstoff hervorgebracht. Gleichzeitig haben die aufgehängten Plakate die Schülerinnen und Schüler und auch Lehrerinnen und Lehrer zu internen Gesprächen angeregt.

Workshop Kinderrechte-ZOOM Kindermuseum

Workshop im ZOOM Kindermuseum Jogo Nosso, Anpfiff für Kinderrechte

Die Klasse 2A (21 SchülerInnen) besuchte mit Fr. Prof. Hall, Fr. Prof . Freudenthaler und unserem Schulcoach Iris Muhr in der letzten Schulwoche des Schuljahres 2013/14 einen Workshop zum Thema Kinderrechte. Im Zuge der WM bot das ZOOM Kindermuseum gratis Workshops für Schulklassen an, in denen sich alles um das Thema Kinderrechte drehte.

Inhalte des Workshops waren:

  • die aktuelle Situation in Brasilien und die kontroversiellen Praktiken im Zuge der WM
  • die Situation der Straßenkinder in Brasilien (wer ist ein Straßenkind, wie leben die Kinder, leben alle unfreiwillig auf der Straße, etc.)
  • der Fußball in Brasilien und dessen Wichtigkeit als Jugendsport
  • Fairtrade Produkte aus Brasilien (z.B. Orangen)

Methodisch konnten die Kinder anhand von Gruppenarbeiten (z.B. Teampuzzles, Sketches) Diskussionen anregen – und es gab vieles beizutragen!!

Am Ende des Workshops durften die Kinder in einem lebensgroßen Tischfußballplatz ihre Kick-Künste zur Schau stellen, was natürlich allen sehr viel Spaß gemacht hat.

 

Fairtrade Point am ERG-Donaustadt

Die Vorbereitung auf den Fairtrade Point

Auf Einladung der Klasse 2A und Fr. Prof. Hall wurde eine Mitarbeiterin des Weltladens Stammersdorf, Julia, in die KB-Stunde (= KlassenbetreuerInnenstunde; auch: „Klassenvorstandsstunde“ genannt) eingeladen, die mit den Kindern die Kriterien des fairen Handels besprochen hat. In Kleingruppen wurden die einzelnen Kriterien erarbeitet, den anderen Gruppen präsentiert und anschließend an der Tafel zusammengefasst. Einige Kinder wussten bereits sehr viel über die Marke Fairtrade, andere wurden erst dadurch auf das Thema aufmerksam.

In den Tagen nach Julias Besuch entstanden immer wieder begeisterte Gespräche darüber, welche Produkte die Kinder denn nun im Handel gesehen hatten, die mit dem Fairtrade Logo gekennzeichnet sind.

In den weiteren gemeinsamen Stunden vor der Aktion wurde ein Schichtplan für die Woche erstellt, damit der Verkauf schnell und reibungslos in den Pausen vonstatten gehen konnte und gemeinsam wurden die Krieterien des fairen Handels nochmals in Erinnerung gerufen. Ein Zitat einer Schülerin, das mehr sagt als tausend Worte: „Ich finde, Fairtrade Produkte sollten die normalen Produkte sein.“ So ist es!

Zu unserer Aktion ist zu sagen, dass uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte, denn: eigentlich hätte der Stand bei unserem Sommerfest an einem einzigen Tag stattfinden sollen. Aufgrund des Regenwetters musste das Fest leider abgesagt werden, was sich unerwarteterweise als großer Erfolg erwies.

Aktion:

In der Woche vom 2.-6. Juni 2013 haben die SchülerInnen der 2A den Fairtrade Stand an unserer Schule betreut. Die Produkte wurden in der Woche vor dem Verkaufsstart von Lehrern und Eltern vom Weltladen Stammersdorf abgeholt und am Tag des Verkaufsstarts von einem Klassen-Fairtrade-Team im Konferenzraum aufgebaut. Wir hatten den Raum die ganze Woche lang zur Verfügung, was den Ablauf des Verkaufs sehr erleichtert hat, denn jeden Tag haben 2-3 Kinder und eine Lehrerin der 2A ihre 2x 20-Minuten Pause dem Stand gewidmet.

Die Produktpalette war sehr umfangreich: Schokolade, Kekse, Gummitiere, Federpenale, Körbe, Anhänger, Schmuck, Bälle, Taschen. etc. Das Angebot war eher ungewöhnlich für eine einwöchige Aktion, da der Stand als eintägiges Event geplant war, wurde jedoch von Schüler- und LehrerInnen sehr gut angenommen. Wir sind nun gut mit Fairtrade Produkten versorgt J

Die Kinder waren täglich enthusiastisch bei der Arbeit und haben souverän und gern erklärt, warum einige Produkte, v.a. die beliebten Schokoladen, etwas mehr kosten, als man aus dem Supermarkt gewohnt ist: um allen Menschen, die an der Produktionskette beteiligt sind, einen fairen Lohn zu ermöglichen (Zitat einer Schülerin: „Du möchtest doch auch, dass die Leute die den Kakao anbauen nicht nur einen Cent pro Tag verdienen, sondern, dass sie gut von ihrer Arbeit leben können?“ Antwort: „Ja eh.“)

Erwähnenswert ist auch, dass die 2A ihre Eltern eigens zum Besuch des FT-Standes eingeladen hat und auch im kleinen Rahmen von der Wichtigkeit des fairen Handels erzählt hat.

Das Ergebnis und Follow-up

Das finanzielle Ergebnis hat alle Erwartungen übertroffen: Es wurden € 1. 250,- innerhalb einer Woche erwirtschaftet, die Rechnung stimmte und alle Beteiligten waren überglücklich und stolz. In der KB-Stunde in der Woche danach wurden die Highlights und Verbesserungsmöglichkeiten besprochen und alle waren sich einig: das war nur der Anfang. Auch die Inhaberin des Weltladen Stammersdorf freute sich sehr und die Tür steht offen für weitere Kooperationen.

 

Schülerinnenwettbewerb-Politische Bildung

Projektbericht zum SchülerInnenwettbewerb Politische Bildung

Zu Beginn des Projektes teilten wir uns in verschiedene Gruppen um Informationen einzuholen, z. B über den Weg der Schokolade, wo sie hergestellt wird und über die Bedingungen in den Anbauländern. Besonders letzteres war sehr bewegend und schockierte uns zum Teil. Unser Referent der uns am 27.11.2012 besuchte, beantwortete letzte Fragen und war auch für Diskusionen mit uns über Themen wie den Umweltschutz auf Fair-Trade Plantagen offen. Anschließend bereiteten wir den Tag der offenen Türe an unserer Schule vor. Wir schrieben Plakate um z. B die Unterschiede zwischen fair und normal gehandelter Schokolade zu verdeutlichen und organisierten in diesem Rahmen einen Informationsstand und eine Verkostung von fairer Schokolade und „Milka“. Auch verkauften wir Schokoladenkuchen und hielten eine Lesung über die entsetzlichen Umstände in denen Kakaobauern leben. All dies zeigte uns das Leid der Menschen die für unseren Genuss arbeiten und erfüllte uns mit Mitleid vor allem für die Kranken und überarbeiteten Kindersklaven. Um auch anderen Kindern unserer Schule dies zu vermitteln, besuchten wir sie in ihren Klassen und erzählten was wir erfahren hatten. Zum Schluss des Projekts fertigten wir ein Plakat an. Wichtig waren uns dabei die Menschen die sich die Hände reichen. Sie sollen das gemeinsame Arbeiten für Fair-Trade verdeutlichen.

Sarah-Sophie Schwarzhappel Katrin Gessner

Genussmarkt-Rathaus

Our trip to the Fairtrade Genussmarkt

On Friday, 25th April, we went to the Fairtrade Genussmarkt. It was really interesting.

At first we talked with a woman who is a specialist in evironmental issues. She told us that much waste is tossed out which isn’t expired and how it’s possible that so much waste lands in the trash. She also said that many people look at the minimum expiration date and when they see that it’s out-of-date they toss it out.

Then a guide named Florian led us in a “Koje’’ and showed us a film which was about work on the Ivory Coast. I couldn’t believe that kids or teenagers have to work hard there and they haven’t got a chance/aren’t allowed to go to school. After the film he showed us the Genussmarkt. We saw many stations and we were also permitted to taste and drink a lot from the fairtrade products.

Then Florian said that we could walk around the Genussmarkt a little bit and discover the diversity of Fairtrade. I liked the station where you could press your own lemon juice most and also, I liked the technology station where they made jewellery with parts of computers, mobile phones, washing machines etc…

At the end we had to go back to the ’’Koje’’ and talk a little bit about how it was.

Unfortunately Sarah-Sophie and I made the lemon juice in this time and forgot the time.

So we came a little bit too late to hear all the things he said. It was a really exciting trip and I learned a lot about fairtrade. (Marlene, 4a)

 

Fairtrade Genussmarkt

On Fr,25th April, we went to the Fairtrade Genussmarkt. It was very interesting to hear how other people in other countries live. I was very shocked about the kids, because they can’t go to school, and must work with their own parents. They work the whole day to get enough money and food. Many workers haven’t got enough money to buy food, because their children are too young to work. But the organisation Fairtrade helps those people. They make fixed prices for coffee or cacao. A nice man led us through the market. In the middle of the guided tour we had a little break. My friend made a fair trade lemon juice. The market was very interesting and very informative. (Vici, 4a)

 

The Fairtrade market

On April 25 th we visited the Fairtrade market at the Rathaus. When we arrived at the market, there were a lot of stalls. Our guide Florian showed us the market.

After an hour we went into the Rathaus. Inside we watched a film about Fairtrade. You can see how the people work. The black people picked big yellow fruits from the trees. When the people gave the yellow fruits into a big bowl, the other people cut the fruit with a sharp knife.

After the film, Florian told us more about Fairtrade. He said, that the people have to get paid fairly for good work. After his presentation, we had time to look around the stalls.

Then we had time to try everything. It’s beautiful to see so many Fairtrade things.

It was a great outing to the Fairtrade market. We learned about Fairtrade. (Philipp, 4a)