Schulkino „Bauer unser“ – nachhaltig und fair Lebensmittel kaufen

Am Montag, den 3. Juli besuchten wir die 2 BHLW mit Frau Prof. Nopp das Schulkino in der Arbeiterkammer Linz über die Produktion von Lebensmitteln in Österreich.

In diesem Film ging es um die Nachhaltigkeit von Lebensmitteln, die Tierhaltung von Kühen, Hühnern und Schafen und den Transport der Tiere, die wir nach der Produktion und Verarbeitung im Supermarkt einkaufen.

Zuerst wurden unterschiedliche Bauernhöfe gezeigt. Die Bäuerinnen und Bauern erzählten über ihren Lebensalltag und den Schwierigkeiten mit denen sie zu kämpfen haben.

Es wurde berichtet, dass im letzten Jahr ca. 320.000 Bauernhöfe europaweit und 55.000 in Österreich seit 1995 schließen mussten, weil sie von der Landwirtschaft nicht mehr leben können.

In der Milchwirtschaft z.B. wurde am 1. April 2015 die Produktionsquote für jeden Landwirt abgeschafft. Das heißt, jeder Bauer darf so viel produzieren wie er will. Die Überproduktion führt aber zum Sinken der Milchpreise, sodass die Bauern jetzt mit mehr verkaufter Milch weniger verdienen.

Wir Österreicher essen durchschnittlich 100 kg Fleisch pro Jahr. Zur Fütterung der Masttiere werden aber bis zu 32 Mio. Tonnen Getreide/Soja aus Südamerika importiert. Außerdem gibt es 5,5 Mio. Hühner in Österreich, von denen bis zu 18 Tiere auf 1 m² leben dürfen!? Auch in der Fleischwirtschaft gibt es großen Preisdruck. Ein Bauer vertrat die Ansicht, dass der Preisdruck durch die vielen Eigenmarken erhöht wurde. Jeder Lieferant ist beliebig austauschbar, wenn er nicht billig genug liefert.

Das zwingt die Bauern immer effizienter zu produzieren, worunter meistens die Tiere leiden. Das Motiv der Industrie – schneller, billiger, mehr – lässt sich nicht 1:1 auf die Landwirtschaft übertragen. Durch Frust über Preisverfall und Existenzängste begingen in den letzten Jahren in Frankreich 600 Landwirte Selbstmord.

Aber auch das positive Beispiel eines Biobauern aus Vorarlberg wurde gezeigt. Er ist stolz darauf, seine Kunden zu kennen. Und das soll auch uns als Beispiel dienen, unsere Lebensmittel nachhaltig und fair aus der Region direkt beim Bauern einzukaufen. Der Biobauer vertritt die Ansicht, dass es in 20 Jahren zwei Arten der Landwirtschaft geben wird: die Großproduktion für die Masse und die alternative Landwirtschaft, die ihre Kunden direkt beliefert.

Zum Schluss hat Herr Heiml von der Arbeiterkammer ein Quiz über Einkaufsgewohnheiten und Lebensmittelkonsum für uns vorbereitet. Wir erfuhren, dass die Österreicher nur 12 % ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, 40 % aller Produkte Eigenmarken sind, gesunde und billige Produkte den Österreichern sehr wichtig sind und dass man nur 7% Bioprodukte im Supermarkt findet, obwohl bei einer Befragung auf der Straße mehr als die Hälfte aller Befragten angeben, Bio-Produkte einzukaufen.

Nachdenklich machte uns, dass wir heute schon für 12 Mrd. Menschen Lebensmittel produzieren, aber 40 % davon wieder verschwenden.

Für uns war dieser Vormittag sehr informativ und wir haben sehr viel dazu gelernt.

Nada El-Badrawy und Sidra Anwar, 2.BHLW

Unsere WELTklasse hat Großes vor!

Der Verein FAIR HANDELN BREGENZ ist seit 2005 Träger des Weltladen in Bregenz. Aufgrund des altersbedingten Rückzugs der Gründerin, Eva Riedl, nimmt seit heuer im März die Fairtrade Schule Marienberg aktiv an der Weiterführung des Weltladens teil. In großer Eigenverantwortung und begleitet von einem Team an Lehrpersonen betreuen Schülerinnen der dreijährigen Fachschule  – unsere WELTklasse – die verschiedenen Aufgabenbereiche des Geschäftes in der Heldendankstraße.

Den Schülerinnen wird durch die mitverantwortete Führung des Weltladen Bregenz ein verstärkter regelmäßiger Praxisunterricht in der zweiten und dritten Klasse angeboten. Dabei arbeiten die Schülerinnen einen Halbtag pro Woche in verschiedenen Geschäftsabteilungen (Einkauf, Marketing, Personal, Finanzen) und übernehmen zusätzlich Verkaufsdienste im Weltladen. Unterstützt und betreut werden sie durch ein Lehrerteam im Rahmen eines offenen Unterrichteshalbtages pro Woche. Wir sind überzeugt, dass dieses Projekt unseren Schülerinnen eine einmalige Chance für praxisnahen Unterricht bietet.

Weltladen Verkauf

Ab September 2017 soll in den Räumlichkeiten des Weltladen Bregenz nun auch ein Weltcafé einziehen. Um dieses Vorhaben zu realisieren ist ein Umbau und eine Renovierung des bisherigen Geschäftslokales notwendig. Die Bauarbeiten werden im Sommer 2017 stattfinden und pünktlich zum Schulbeginn soll dann die Neu-Eröffnung von Weltladen und Weltcafé erfolgen. Somit können die Schülerinnen im neuen Schuljahr voller Tatendrang durchstarten.

Die Schülerinnen und die Schule wollen etwas FAIRändern! Jeder, dem diese Idee gefällt, hat auch die Möglichkeit, uns zu unterstützen und auf der Crowdfunding Plattform www.mit.einander.at der Vorarlberger Raiffeisenbanken einen Teil der Kosten (EUR 10.000,00) mitzufinanzieren. Die Höhe Ihrer finanziellen Unterstützung können Sie dabei selbst wählen oder eine vom Projekt vorgeschlagene Summe einsetzen, um tolle Dankeschöns zu erhalten.

IAlternativ können Sie jedoch auch direkt eine finanzielle Unterstützung für dieses Projekt dem Weltladen Bregenz zukommen lassen:
Konto: Fair Handeln, Weltladen Bregenz
IBAN: AT63 2060 1001 0000 9885

Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie zur FAIRwandlung des Weltladen Bregenz bei – und wirken gleichzeitig bei einer der größten sozialen Bewegungen – dem fairen Handel – mit:

Weitere Informationen:

www.mit.einander.at

www.weltladenbregenz.at

Vielen, vielen Dank und bitte ganz fest die Daumen drücken, dass unser Projekt gelingt 😉

 

World Fair Trade Day am 13. Mai

Die SchülerInnen der 3CS und 3AI des BRG Kremszeile beschäftigten sich im Zuge des Religionsunterreichts und anlässlich des World Fair Trade Day am 13. Mai mit dem Thema Fairtrade. Nachdem die Arbeitsbedingungen der ArbeiterInnen auf Bananen- und Kakaoplantagen, die nicht den Fairtrade-Standards entsprechen, betrachtet wurden, arbeiteten die SchülerInnen im Vergleich dazu heraus, wie die Arbeitsbedingungen aussehen, wenn Produkte produziert werden, die eben diesen Standards entsprechen, und welche weiteren Vorteile die ArbeiterInnen von Fairtrade haben. Weiters wurden Klassen der Unterstutfe befragt, was hinter dem Fairtrade-Gütesiegel steckt, welche Produkte von Fairtrade sie kennen und ob sie diese schon einmal gekauft haben. Als Dank für die Beschäftigung mit diesem Thema in der Woche des 13. Mai erhielten wir von Fairtrade Österreich einen Korb gefüllt mit Fairtrade-Produkten zum Probieren und Schnabulieren. Vielen Dank dafür an das Fairtrade-Team!

Verkostung von Fairtrade Produkten und Herrichten der Saftbar für das Schulfest

Im Zuge der Projekttage der letzten Schulwoche machten sich einige SchülerInnen auf die Spuren von Fairtrade Produkten. Nach einigen allgemeinenen Informationen zu Fairtrade wurden eine Reihe von Fairtrade Produkten wie etwa Schokolade, Müsliriegel, Bananen, Kokusnüsse, Kartoffelchips, etc. verkostet. Aber auch andere Produkte von Fairtrade wie Bilderrahmen, Taschen, Geldbörsen, Kleidung, etc. konnten bestaunt werden. Dann ging es an das Herrichten der Saftbar für unser alljährliches Schulfest, bei der heuer der Schwerpunkt auf Biosäften lag und auch der eine oder andere Fairtrade Orangensaft angeboten wurde.

Fairtrade als Unterrichtsthema

Die Religionsgruppe der 5CS des BRG Kremszeile beschäftigte sich im Zuge des Unterrichts von etwa Mitte Jänner bis Mitte Ferbruar mit dem Thema Fairtrade. Nach einem allgemeinen Blick auf die Thematik – erarbeitet wurde hier, wofür Fairtrade steht, wie sich Fairtrade auf das Leben der ArbeiterInnen auswirkt, welche Produkte es von Fairtrade gibt, inwieweit SchülerInnen mit Fairtrade vertraut sind, etc. – wurden zwei Schwerpunkte gesetzt. Zum einen wurde das Konzept des Fairphone genauer betrachtet, zum anderen wurde der Blick hinsichtlich fairer Baumwolle geschärft. Abschließend recherchierten die SchülerInnen, welche Firmen bzw. Geschäfte fair gehandelte Kleidung anbieten.

Nachhaltigskeitswanderung

Am Dienstag der letzten Schulwoche traten 15 SchülerInnen des BRG Kremszeile zu einer Nachhaltigkeitswanderung durch die Stadt Krems an. Dabei wurden die folgenden zehn Stationen besucht und deren nachhaltiger Charakter erarbeitet:

Station 1: Altstoffsammelzentrum

Das Altsoffsammelzentrum steht für Mülltreenung und Recycling.

Station 2: Firma Schnauer

Die Firma Schnauer steht für die Nutzung erneuerbarer Energien und für ökogerechtes Heizen und Wohnen.

Station 3: Zweirad Aichinger

Diese Station steht für Fortbewegung durch Muskelkraft.

Station 4: Bahnhof

Der Bahnhof steht für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Station 5: Weltladen

Die Strategie des Weltladens zielt auf weltweite soziale Gerechtigkeit ab, ein großer Baustein zum Weltfrieden und somit auch zur Nachhaltigkeit.

Station 6: Täglicher Markt

Der Markt steht für regionale Angebote.

Station 7: Stadtpark

Der Park als Naturoase in der Mitte der Stadt steht für Artenvielfalt und ökologisches Gleichgewicht

Station 8: Evis Naturkostladen

Hier geht es um Bioprodukte.

Station 9: Apotheke

Medikamente sind schlecht für die Umwelt. Wir gehen nicht hinein uns setzen auf eine gesunde Lebensweise, sodass wir hoffentlich keine brauchen.

Station 10:

Waffen stehen für Gewalt und Zerstörung. Wir gegen nicht hinein, denn Gewaltlosigkeit und Frieden schonen die Umwelt.

SPAR Akademie Wien ist FAIRTRADE-Schule

Als erste kaufmännische Berufsschule Österreichs wurde die SPAR Akademie Wien nun FAIRTRADE-ausgezeichnet. Teil dieser Auszeichnung ist auch das Projekt „FAIRTRADE-Botschafter“, eine Zusatzausbildung für die SPAR-Lehrlinge des ersten Lehrjahres. Kurz vor Schulschluss und somit nach Absolvierung der Zusatzausbildung, wurden die 98 Jugendlichen in feierlichem Rahmen als FAIRTRADE-Botschafterinnen und -Botschafter geehrt.

Seit 15 Jahren kooperiert die SPAR Akademie Wien mit FAIRTRADE Österreich und hat sich zum Ziel gesetzt, die erste kaufmännische Berufsschule in Österreich mit FAIRTRADE-Auszeichnung zu werden. „Fairer Handel wird bei SPAR großgeschrieben. Mit der Auszeichnung zur FAIRTRADE-Schule bestätigen wir unser Engagement für den fairen Handel. Die Lehrlinge werden durch die Zusatzausbildung für Themen wie Solidarität und Nachhaltigkeit sensibilisiert und ihr Bewusstsein für globale Zusammenhänge in Verbindung mit kaufmännischem Verantwortungsbewusstsein geschärft. Soziale Verantwortung ist somit ein zentraler und auch gelebter Unternehmenswert von SPAR“, so Vorstandsdirektor Mag. Fritz Poppmeier anlässlich der Überreichung der FAIRTRADE-Auszeichnung an die SPAR Akademie Wien. „Jeden Tag kaufen hunderttausende Menschen bei SPAR ein. Da ist es umso wichtiger, dass sich auch die Angestellten in den Filialen mit FAIRTRADE auskennen. SPAR leistet hier bereits in der Lehrlingsausbildung einen großartigen Beitrag, um die Idee des fairen Handels noch fester in unserer Gesellschaft zu verankern“, ist FAIRTRADE-Geschäftsführer Mag. Hartwig Kirner vom Engagement von SPAR begeistert.

 Der Weg zur FAIRTRADE-Auszeichnung

2016 beschloss die SPAR Akademie Wien, unter Leitung von Direktor Robert Renz, FAIRTRADE-Schule zu werden und startete einen Aktionsplan mit Vorträgen von Produzentinnen und Produzenten, der Thematisierung des fairen Handels in Unterrichtsgegenständen wie Warenkunde, Politische Bildung, Kulturpflege und Warenpräsentation sowie Verkaufsaktivitäten von FAIRTRADE-Produkten an ausgewählten SPAR-, EUROSPAR und INTERSPAR-Standorten. So diskutierten die Lehrlinge zum Auftakt im November mit dem Bananenbauern Segundo Cañar von der Kooperative ASOGUABO über fairen Handel und Produkte, mit denen Sie tagtäglich im Verkauf in Berührung kommen. „Als FAIRTRADE-Schule ist es uns wichtig, dass an unserer Schule fairer Handel gefördert und gelehrt wird. Mit der Zusatzausbildung haben wir eine Vorreiterrolle im österreichischen Handel und leisten Pionierarbeit in der Lehrlingsausbildung. Die zukünftigen Verkäuferinnen und Verkäufer setzen sich besonders mit dem Thema auseinander und können ihr erworbenes Wissen dann in weiterer Folge in der Praxis umsetzen“, erklärt Robert Renz, Direktor der SPAR Akademie Wien.

FAIRTRADE-Botschafterinnen und –Botschafter ausgezeichnet

Die 98 Lehrlinge, die sich aktiv und freiwillig für die Zusatzausbildung entschieden haben, wurden nun für ihr besonderes Engagement geehrt. „Junge Menschen über den fairen Handel zu informieren und zu bilden, ist die nachhaltigste Möglichkeit, fairen Handel sowie kleine Produktionsbetriebe auch in Zukunft weiter zu stärken. Das Engagement und die Bereitschaft unserer SPAR-Lehrlinge mehr lernen zu dürfen stimmt uns für die Zukunft positiv“, freut sich Vorstandsdirektor Mag. Fritz Poppmeier über die Begeisterung der SPAR-Lehrlinge.

FAIRTRADE Information und Verkostung im Rahmen der Berufsinfowoche an der SPAR Akademie Wien

Wie jedes Jahr fand vom 21. – 25. November 2016 in der SPAR Akademie Wien die Berufsinformationswoche für alle Interessierten Schulen aus ganz Wien statt. Insgesamt wurden über 800 Schüler begrüßt und in verschiedenen Stationen ausführlich über die Lehrausbildung bei SPAR informiert.

An eine Station informierten Lehrlinge die interessierten jungen Besucher und deren Begleitlehrer über die einzigartige Zusatzausbildung der Lehrlinge im 1. Lehrjahr zum FAIRTRADE Botschafter.

Inhalte der Ausbildung wurden ebenso näher gebracht wie eine Präsentation zum Thema FAIRTRADE anhand einer Wanderausstellung. Zum Abschluss der Station konnten die interessierten Schüler noch FAIRTRADE Produkte wie Bananen, Schokolade und Säfte verkosten.

Für unserer Lehrlinge war die Berufsinformationswoche die perfekte Gelegenheit, Ihr Wissen rund um den fairen Handel und FAIRTRADE Produkte einzusetzen und weiterzugeben!

 

Lehrlinge der SPAR Akademie beim FAIRTRADE Aktionstag im Parlament

Am Donnerstag, den 30. März 2017 lud die AWEPA Sektion Österreich gemeinsam mit FAIRTRADE Österreich zu einer Informationsausstellung im Rahmen des Parlamentarischen „NordSüdDialoges“ in die Säulenhalle des Parlaments.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stand das Nachhaltige Entwicklungsziel 4 „Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle zu fördern“. FAIRTRADE Initiativen leisten in diesem Zusammenhang einen wesentlichen Beitrag, denn der Faire Handel eröffnet Bildungschancen im Süden und unterstützt Globale Bildung im Norden.

Die Ausstellung wurde mit einem fairen Frühstück von der Präsidentin des Nationalrates Doris Bures eröffnet. Danach folgten Worte von Hartwig Kirner, Geschäftsführer von FAIRTRADE Österreich. Danach wurden die einzelnen Informationsstände vorgestellt und fair gehandelte Produkte präsentiert, verkostet und verkauft.

Die SPAR Akademie Wien war mit 6 Lehrlingen vertreten. Präsentiert wurden nicht nur fair gehandelte Produkte der Firma SPAR sondern auch die neu überarbeitete Ausbildung zum FAIRTRADE Botschafter im Rahmen der Lehrlingsausbildung im 1. Lehrjahr. Die Lehrlinge konnten in vielen Gesprächen mit den Besuchern über die Vorteile von fair gehandelten Produkten diskutieren und informieren und damit Ihre bereits erlernten Kompetenzen rund um das Thema FAIRTRADE in der Praxis umsetzen.

 

FAIRTRADE Botschafter Ausbildung in der SPAR Akademie

„FAIRTRADE-BOTSCHAFTER“ für SPAR-Lehrlinge Schuljahr 2016/17

FAIRTRADE Österreich feierte 2013 sein 20-Jahr-Jubiläum. Von der Idee des fairen Handels und der hohen Qualität der Produkte überzeugt, ist SPAR schon seit 1999 Partner von FAIRTRADE. 40 Artikel zählte das Sortiment zu Beginn, mittlerweile finden Kunden in den Regalen von SPAR, EUROSPAR, INTERSPAR und SPAR Gourmet über 400 Produkte mit FAIRTRADE-Siegel.

Die private Berufsschule für die Wiener Lehrlinge der Firma SPAR, die SPAR Akademie Wien, kooperiert ebenfalls schon 15 Jahre mit FAIRTRADE und bildet seit einigen Jahren die Lehrlinge zu FAIRTRADE-BotschafterInnen aus.

2016 wurde das Projekt der „FAIRTRADE-Botschafter“ neu evaluiert. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe von TrainerInnen der SPAR Akademie Wien und FAIRTRADE Österreich hat das Ausbildungsprogramm für die Lehrlinge erweitert und die Lehrinhalte für die jeweiligen Module durch ein fächerübergreifendes Lehrskriptum für SchülerInnen des 1. Jahrgangs optimiert.

Geplanter Ablauf, Übersicht der Gegenstände, Aktionen und Vorträge:

  1. Projektstart: Vortrag von FAIRTRADE Österreich
  2. Schulung „train the trainer“ für die jeweiligen TrainerInnen der Ausbildungsmodule
  3. Vortrag und Kennenlernen eines FAIRTRADE-Produzenten / Produzentin nach Absprache und Verfügbarkeit
  4. Thematisierung des Fairen Handels in den Unterrichtsgegenständen
  • Warenkunde / Verkaufspraktikum
  • Politische Bildung / Angewandte Wirtschaftslehre
  • Kulturpflege
  • Verkaufsförderung und Warenpräsentation
  1. Verkaufsaktivität von FAIRTRADE-Produkten in der SPAR Filiale
  2. Schriftliche Gesamt-Kompetenzüberprüfung
  3. Zertifikatsverleihung für alle erfolgreichen TeilnehmerInnen des gesamten Programms

Soziale Verantwortung als Unternehmenswert:

Die Lehrlinge werden durch die neue aufgewertete FAIRTRADE-Botschafterausbildung für Themen wie Solidarität und Gemeinwohl sensibilisiert und ihr Bewusstsein für globale Zusammenhänge in Verbindung mit kaufmännischem Verantwortungsbewusstsein geschärft.

Soziale Verantwortung ist ein zentraler Unternehmenswert von SPAR, genau diese Werte spiegeln sich im neuen FAIRTRADE-Botschafter-Projekt wieder.