Das Thema Fairtrade wird an der Modeschule Hallein in unterschiedlichen Gegenständen und Klassen umgesetzt. Neben den beiden Fachbereichen (z.B. Textiltechnologie, Haar- und Hautanalyse) finden sich diese Inhalte auch im Bereich Wirtschaft (z.B. Projektmanagement, Betriebswirtschaft), Naturwissenschaft und Religion. Wenn möglich, wird auf eine fächerübergreifende Verknüpfung geachtet, um den Wissenszugewinn für die Schülerinnen und Schüler zu maximieren.
Beispiele sind:
– im Bereich Naturwissenschaft eine Doppelstunde zum Thema „Reise einer Jeans“ – mit Arbeitsmaterialien vom Landwirtschaftsministerium, Themen Ernährungsformen, Fairtrade-Gütesiegel und Umweltschutz
– im Bereich Wirtschaft Anschauen und Nachbearbeiten des Films „The hands that sew your shirt“
– im Bereich Religion die Themen ungerechte Wirtschaftsstrukturen und Wirtschaftsethik
– im Fachbereich Mode Produktion nachhaltiger und faire Stoffe
– im Fachbereich Hairstyling Verwendung nachhaltiger Produkte






re vorweihnachtliche Naschereien.




Ein Satz zum Nachdenken. Dieses Filmzitat und weitere Aussagen aus einer Dokumentation über den Kaffeehandel waren im Biologie-Unterricht der 6. Klasse auf Plakaten zu lesen. Die SchülerInnen waren eingeladen, dazu schriftlich Stellung zu nehmen. In der Stunde davor hatten sie in einem Rollenspiel als VertreterInnen unterschiedlicher Interessensgruppen über die Frage diskutiert, ob Bananen fair und ökologisch produziert werden sollten. Kaffee, Bananen – anhand dieser zwei Beispiele wurden Strukturen und Mechanismen des weltweiten Handels bewusst gemacht, auf die wir als Konsumenten Einfluss ausüben können. Im Englischunterricht erzählte unsere diesjährige Englischassistentin Jade über den fairen Handel in Großbritannien, Lena und Theresa fassten Prinzipien und Ziele von Fairtrade in einer Powerpoint-Präsentation zusammen und luden zur Diskussion (auf Englisch) ein.