Tomate Global

Im Rahmen des Deutsch Unterrichts wurde das Thema „Fairer Handel“ im Zusammenhang mit den Film „Tomate Global“ behandelt. Zusätzlich haben wir noch Kommentar über den Inhalt des Filmes geschrieben. Nachdem wir die Dokumentation aufmerksam gesehen haben,  wurde im Klassenverband diskutiert.

Es wurde über die schlechten Arbeitsbedingungen, Gesundheitsrisiken für die Konsumenten und die ökologisch belastende Produktion debattiert. Außerdem konnte man erkennen, dass einige Großkonzerne nur Wert auf den maximalen Gewinn legen,und leider nicht auf ökologische und soziale Rahmenbedingungen achten.

Mithilfe dieser Dokumentation und der darauf schließenden Aufgabenstellung über dieses Thema einen Kommentar zu verfassen, wurden uns die Augen geöffnet und nun wissen wir, dass wir als Konsumenten es in der Hand haben, wie und unter welchen Bedingungen Waren produziert werden, indem wir uns vor dem Kauf informieren und recherchieren.

Theateraufführung am 13.11.2017

„Fair und Regional“ im Stadtsaal Mistelbach

Die „Fair & Regional“-Veranstaltung war ein gelungenes Zusammenkommen von Interessenten und Schulklassen zum Thema „Ethik2 und Nachhaltigkeit“.

In Zusammenarbeit mit dem Schwerpunkt „Management und ethisch orientierte Unternehmensführung“ haben wir ein Theaterstück unter dem Namen „Die faire Geburtstagsfeier“ geschrieben, worin wir den jugendlichen Alltag mit den Begriffen „Fair & Regional“ verbunden haben.

Das Theater handelt von einer Jugendliche, die gemeinsam mit ihren Freunden eine Geburtstagsfeier planen möchte. Als sie ihren Freunden von ihren Plänen bezüglich des Essens erzählt, reagieren diese unterschiedlich darauf. Während einer ihrer Freunde die Idee, so billig wie möglich einzukaufen, für gut hält, macht eine Freundin das angehende Geburtstagskind auf die Wichtigkeit von nachhaltigen und regionalen Produkten aufmerksam. Nach einer Diskussion darüber, fängt die Hauptperson an, sich im Internet darüber, fängt die Hauptperson an, sich im Internet darüber schlau zu machen. Sie recherchiert über Massentierhaltung und Einsatz von giftigen Inhaltsstoffen und Düngemittel. Ab diesem Zeitpunkt denkt sie darüber nach, ihren Geburtstag auch ethisch zu gestalten und bittet ihre Freunde um Hilfe beim Einkaufen der Produkte.

Uns persönlich war es wichtig, die Zuschauer auf einem unterhaltsamen Weg zu erreichen, daher war das Stück nicht ganz so ernst gestaltet. Dennoch wollten wir unsere wichtigsten Punkte nennen und beendeten das Stück mit einem Appell an alle, die bereit sind, sich in Zukunft mehr für Ethik einzusetzen, und Möglichkeiten, wie das im Alltag machbar ist.

 

Gründung des Schulteams der Modeschule Hallein

Nach einer kurzen Unterbrechung hat sich vor Kurzem an der Modeschule Hallein ein neues Schulteam für die Zertifizierung als Fair-Trade-Schule konstitutioniert. Da wir bereits einmal zertifiziert waren und sich der Zertifizierungsprozess positiv auf die Schulprofilierung ausgewirkt hat, wollen wir uns erneut dieser Herausforderung stellen. Vor allem auch deshalb, weil das Thema Fairtrade bei uns einen großen Stellenwert einnimmt und immer wieder Aktionen innerhalb und außerhalb des Unterrichts stattfinden. Allerdings gibt es diesbezüglich noch Verbesserungspotentiale, z.B. mehr „faire“ Angebote im Schulbuffet. Aus diesem Grund wird sich das Team ab jetzt regelmäßig (mindestens einmal im Halbjahr) treffen, um vergangene Aktionen zu reflektieren und zukünftige zu planen.

Abschluss des Aktionsplans

Das Fairtrade Schulteam der Modeschule Hallein entwickelte in seiner Gründungssitzung einen Aktionsplan, der die Bereiche Fairtrade im Unterricht, Schulaktion und Fairtrade-Produkte an der Schule beinhaltet. Da im laufenden Schuljahr bereits zu allen drei Bereichen Aktivitäten stattfanden, war das Entwickeln des Aktionsplans mit einem gut bewältigbaren Arbeitsaufwand verbunden. Details zu den einzelnen Kriterien finden sich in den entsprechenden Blogeinträgen.

Fairtrade im Unterricht

Das Thema Fairtrade wird an der Modeschule Hallein in unterschiedlichen Gegenständen und Klassen umgesetzt. Neben den beiden Fachbereichen (z.B. Textiltechnologie, Haar- und Hautanalyse) finden sich diese Inhalte auch im Bereich Wirtschaft (z.B. Projektmanagement, Betriebswirtschaft), Naturwissenschaft und Religion. Wenn möglich, wird auf eine fächerübergreifende Verknüpfung geachtet, um den Wissenszugewinn für die Schülerinnen und Schüler zu maximieren.

Beispiele sind:

– im Bereich Naturwissenschaft eine Doppelstunde zum Thema „Reise einer Jeans“ – mit Arbeitsmaterialien vom Landwirtschaftsministerium, Themen Ernährungsformen, Fairtrade-Gütesiegel und Umweltschutz

– im Bereich Wirtschaft Anschauen und Nachbearbeiten des Films „The hands that sew your shirt“

– im Bereich Religion die Themen ungerechte Wirtschaftsstrukturen und Wirtschaftsethik

– im Fachbereich Mode Produktion nachhaltiger und faire Stoffe

– im Fachbereich Hairstyling Verwendung nachhaltiger Produkte

Fairtradeprodukte in der Modeschule Hallein

Auf die Verwendung nachhaltiger bzw. fairer Produkte wird an der Modeschule viel Wert gelegt. Dies beschränkt sich nicht nur auf das Angebot von Fairtrade-Kaffee im Schulbuffet bzw. im Automaten. Vielmehr wird im Fachbereich Mode, wenn möglich, auf faire und nachhaltige Stoffe geachtet und im Fachbereich Hairstyling, Visagistik und Maskenbildnerei wird im Praxisunterricht die Marke „Label-M“ verwendet, die Fairtrade zertifiziert ist.

Veranstaltung in Kooperation mit EZA

Im Herbst fand an der Modeschule Hallein eine unglaublich interessante Veranstaltung mit Srikar Yenuka und Kimberley Miranda statt, die zusammen mit „EZA – Fairer Handel“ ökologisch-faire Kleidung produzieren. Die beiden Gäste aus Indien berichteten aus erster Hand von Baumwollbäuerinnen und -bauern sowie Näherinnen aus den Slums von Mumbai. Die Vorteile, die sich für die Produzentinnen aus der Kooperation mit EZA ergeben sind unter anderem: Transparenz in der Herstellung, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und ökologisch verantwortungsvolle Produktion und Fairer Handel.

Diese Schulaktion, an der die 1. Kollegklasse und eine 2. Modeklasse beteiligt waren, wurde im Sinne eines nachhaltigen Unterrichts im Anschluss in unterschiedlichen Gegenständen nachbearbeitet.

In Köflach setzen sich AHS und Gemeinde zusammen für Fairness ein

In der steirischen Gemeinde Köflach ziehen Gemeinde und AHS am selben Strang und setzen sich für Fairness ein! Walter Friedrich und eine Gruppe engagierter SchülerInnen von der AHS Köflach holten schon im März 2017 die Auszeichnung FAIRTRADE-School und sind seitdem aktiv für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen im Globalen Süden.

Die große FAIRTRADE-Schools Fahne hängt über dem Verkaufsstand der SchülerInnen, der gemeinsam mit dem lokalen Weltladen organisiert wurde. Sowohl bei Elternsprechtagen als auch beim Schulabschlussfest können hier fair gehandelte Waren gekauft werden.

Im Internetcafe der AHS ist der Heißgetränkeautomat mit Kaffee, Tee und Kakao – natürlich alles mit FAIRTRADE-Siegel – befüllt. In der Kantine des Konferenzzimmers gibt es FAIRTRADE-Bio-Kaffee, und auch das Schulbuffet verkauft Produkte mit FAIRTRADE-Siegel.

Weitere Highlights waren der Südwind-Schokolade Workshop oder die Präsentationen von SchülerInnen in Englisch zum Thema Fair Life: Fair Food, Fair Animals, Fair Nature