Im Rahmen des Elternsprechtages präsentierte sich der Weltladen Villach in der Schule. Kurz vor Weihnachten haben sicher einige Eltern das eine oder andere Geschenk gefunden. Beliebt bei den Schülerinnen und Schüler waren vor allem auch die leckeren Süßigkeiten. Der an die Eltern gereichte Fairtrade-Kaffee wurde vom Weltladen gesponsert. Ein herzliches Dankeschön!
Fairtrade – warum?
Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass auch Kinder im Volksschulalter mit der globalisierten Welt konfrontiert werden, vor allem über Medien und globalisierten Konsumangeboten. Der Konsum bietet dabei gute Möglichkeiten, das tägliche Handeln zu reflektieren, Aspekte der Nachhaltigkeit des Konsumverhaltens zu erkennen und bewusst auf Fairness in dieser globalisierten Welt zu achten. Die Kinder der vierten Schulstufe widmeten sich den Themen:
- Fairtrade uns seine Bedeutung
- Einkaufen mit Köpfchen
Auf selbst gebastelte Plakaten verdeutlichten die Schülerinnen und Schüler ihre Erkenntnisse. Die Plakate dienten zur Ausstellung im Schulhaus und für die Öffentlichkeitsarbeit. In Interviews erzählten die Schülerinnen und Schüler, was sie über fairen Handel wissen und welche Bedeutung dies für einen nachhaltigen Konsum hat.
Schüleraussagen aus Interviews:
„Fairtrade bedeutet für mich, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter in anderen Ländern fair bezahlt werden sollen.“ (Hanim, 4b)
„Fairtrade ist zwar ein bisschen teurer, aber ich finde es gut, dass die Menschen fair bezahlt werden.“ (Katarina, 4a)
„Wenn wir nicht Fairtrade kaufen, bekommt der Boss mehr und die Arbeiter ganz wenig.“ (Hannah, 3b)
„Beim Einkauf soll man immer auf die Verpackung schauen, lesen, was draufsteht.“ (Adrian, 3a)
„Ich bereite gerade ein Referat über Palmöl vor. Für die Palmölplantagen wird viel wichtiger Lebensraum von Tieren zerstört.“ (Hannah, 3b)
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Eine Welt für uns alle
Im Zeitraum über drei Wochen wurde in gemeinsamen Religionsstunden der Kinder der zweiten, dritten und vierten Schulstufe aus der evangelischen, röm. katholischen und islamischen Religionszugehörigkeit die gemeinsame Verantwortung für die Welt in der wir leben, erarbeitet. Unabhängig vom Glauben in den Religionen gilt die Hinführung zur Kostbarkeit, die diese Erde gleichermaßen für alle bietet. Im Rahmen der Unterrichtseinheiten wurden Lieder erarbeitet, die Schöpfungsgeschichte (vor-) gelesen und deren Aussage mit den Kindern beleuchtet. Ziel war es, den Kindern zu vermitteln, dass das Leben und die Natur etwas sehr Wertvolles ist. Wir sind gemeinsam verantwortlich dafür, dass der Lebensraum Erde erhalten bleibt.
Unser Fairtrade-Kompass
Wir, Eltern, Lehrerinnen und Schulleitung der Regenbogenschule VS 9 Fellach in Villach wollen mit der Gründung des Fairtrade-Teams am 17. Mai 2018 das bereits bestehende Engagement der Schule in ein klares Konzept überführen. Dem Alter der Schülergruppe der Volksschule entsprechend werden Schülerinnen und Schüler bei der Planung von Projekten und Unterrichtsthemen einbezogen.
Fairtrade und Nachhaltigkeit beim Einkauf
Am Dienstag 26. Feb. besuchten wir den Workshop „Audioguided Shoppingtour“ in der Arbeiterkammer Linz zum Thema „Nachhaltigkeit beim Einkauf“.
Dabei stellte sich heraus, dass viele von uns Einkaufen als Freizeitbeschäftigung sehen, dass wir gern mit Freundinnen einkaufen gehen, aber auch dass viele von uns die Einkäufe auch bald wieder bereuen. Wir redeten über die Themen „Konsum“, Produktion“ und „Werbung“ und unsere Workshopleiterin informierte uns über Nachhaltigkeit und Fairen Handel.
Danach durften wir eine 100minütige Shopping Tour in verschiedenen Geschäften machen, bei der wir uns zu jedem Geschäft Audios über eine App anhörten und dadurch Informationen über die jeweiligen Geschäfte sammelten.
Wir besuchten die Geschäfte Post, McDonalds, Humanic Store, H&M, Denn’s Biomarkt, McShark und Eco. Unsere Gruppe stellte das Geschäft „Mc Shark“ vor und besprachen gemeinsam mit der Gruppe unsere Ergebnisse:
Zuerst ging es darum, warum Firmen die Produkte so bauen, dass sie nach einem gewissen Zeitpunkt kaputt werden und man dadurch verleitet wird, sich die neuesten Produkte zu kaufen. Eine Frage, die uns ziemlich schockiert hat, war, dass sich viele Mitarbeiter der Produktionsfirma aufgrund von unerträglichen Arbeitszeiten, hoher Druck und niedriger Bezahlung das Leben genommen haben. Das ist unserer Meinung nach unmenschlich.
Die Exkursion hat uns sehr gut gefallen und hat uns in gewissen Situationen sehr nachdenklich gemacht. Wir denken, wir werden in Zukunft auf unsre Mitmenschen mehr achten und beim Kauf mehr überlegen, was wir kaufen.
Nadja, Naomi, Abigel, 3 a FW
Prof. Mag. Nopp
Bauchladen im Konferenzzimmer

Der Bauchladen 
Das kennt wohl jede/r
Lehrerin – es ist nachmittags, das Buffet ist geschlossen und der Magen knurrt,
als wäre eine Horde Löwen hinter einem alten Buffel her. Trotzdem muss man noch
die zwei Stunden mit der 6b durchstehen, bevor man sich ins kulinarische
Schlaraffenland namens „eigener Kühlschrank“ begibt.
Was kann man in so einem Fall tun? Das haben sich auch die PädagogInnen des
BG/BORG St. Johann gefragt. Und siehe da, eine Lösung wurde in Form eines
Bauchladens gefunden.
Egal ob Schokolade, Nüsse, Sesamriegel oder getrocknete Mangos (das Angebot wechselt auch), es ist für jeden Löwen etwas dabei. Und man muss sich nicht einmal hinaus in die Wildnis wagen.
Der Bauchladen, der von einer der Lehrerinnen direkt mit Produkten aus dem Weltladen versorgt wird, funktioniert nach dem Vertrauensprinzip. Die Kassa, eine kleine Blechdose, ist nicht verschlossen und jeder gibt sich selbstständig auf seine großen oder kleinen Scheine heraus. Auch wenn nicht alle Mathematiklehrer sind, so haben wir es doch bisher halbwegs geschafft, am Ende ohne Minus dazustehen.
Ein Hoch auf den kleinen Laden, der schon so manchen vor einem Zuckertief bewahrt hat.
Volksschule Sörg Gründungsfeier
Am Höhepunkt des Faschings gründeten wir unser Fairtradeteam. Als Umweltzeichen- und Ökologschule leben wir schon viele Jahre mit dem Fairtradegedanken. Jetzt war es an der Zeit initiativ zu werden.
1. Kriterium
Am 18.10.2018, 1050 Wien Embelgasse 46 Berufsschule für Verwaltungsberufe, hat sich das FAIRTRADE-Schulteam BANANA KINGS zum ersten Mal getroffen und sich offiziell gegründet. Als Schulteam werden wir die Aktivitäten an der Schule Berufsschule für Verwaltungsberufe planen und leiten, die notwendig sind um den Status einer „FAIRTRADE-School“ zu erhalten und zu pflegen.
Zu unseren zukünftigen Projekten zählen:
1. Erstellen eines Schulteams
2. Erstellen eines Aktionsplan
3. Fairtrade mit in den Unterricht einbauen
4. Produkte in der Schule verkaufen
5. und eine Schulaktion planen und durchführen
Import von Fairtrade Kaffee
Besuch der Kaffeerösterei Meier
Am Donnerstag, dem 8. November 2018, haben wir im Rahmen des Unterrichtfachs Getränkekunde die Kaffeerösterei des Kaffeehauses Meier besucht.
Der direkte Import der Kaffeebohnen sei sehr schwer, weil bei dieser Methode jeweils 17 Tonnen von jedem Land importiert werden müssten. Deswegen erfolgt der Import durch die EZA (Entwicklungszusammenarbeit), deren Zentrale in Salzburg liegt. Von dort wird dann der Kaffee gekauft.
Nach ca. 30 Minuten ist der Röstvorgang beendet und die fertig gerösteten und heißen Kaffeebohnen werden aus der Maschine auf einen großen Ventilator gekippt. Auf diesem werden sie rotiert und dabei gleichzeitig abgekühlt. Danach wird der Kaffee frisch gemahlen und zubereitet oder verpackt. Da frisch gemahlener Kaffee CO2-Gase enthält, haben die Verpackungen immer ein kleines Ventil bei dem das CO2 ausweichen, aber keine Luft von außen eindringen kann. Aus einem kg Kaffeebohnen können ca. 140 Portionen Kaffee gemacht werden.
Am Schluss wird noch frisch zubereiteter Kaffee zur Verkostung durchgegeben, dabei werden die frisch gerösteten Bohnen in eine Mühle gegeben, bei der fast täglich, abhängig von der Luftfeuchtigkeit, die Mahlgradeinstellung geändert wird. Danach wird der Kaffee in einer Siebträgermaschine zubereitet. Da frischer Kaffee immer etwas stärker und intensiver schmeckt, ist das für Kaffeeliebhaber ein besonderer Genuss, jedoch nicht jedermanns Geschmack.
RÖSTVORGANG
Herr Himmetzberger, Inhaber des Cafès Meier und der Kaffeerösterei am Pfarrplatz, empfing uns in seiner kleinen aber feinen Rösterei. Er erzählte uns viele verschiedene Sachen über Kaffee zeigte und uns unter anderem auch die Zubereitung von Röstkaffee. In dem Raum steht eine große Röstmaschine, in welche er gleich zu Beginn 14 kg Rohkaffee der Sorte „Pura Vida“ hineinschüttet, nachdem er uns die rohen, hellen Bohnen gezeigt hat. In dieser Maschine werden die Kaffeebohnen nun ca. 30 Minuten lang rotiert und gleichzeitig geröstet. Während diesem Prozess bekommen die Kaffeebohnen ihre allbekannte dunkelbraune Farbe und knacken bei 168 °C durch die Oberflächenspannung schließlich auf. Ebenfalls wird Feuchtigkeit freigesetzt, da Kaffee pro 1 000 kg nur bis zu 5 % davon enthalten darf.
KAFFEESORTEN
Einstweil die Kaffeebohnen geröstet werden, erzählt uns der Inhaber ein wenig von der Herkunft des Kaffees, der im Cafè Meier benutzt wird. Hier wird ausschließlich mit Biokaffee und Arabicakaffee (Hochlandkaffee) gearbeitet. Die vorher genannte Kaffeesorte „Pura Vida“ sei zum Beispiel ein sogenannter „Blend“ aus fünf verschiedenen Sorten. Die verschiedenen Anbaugebiete liegen rund um den Äquator. Kaffeepflanzen reifen zwischen November und März und werden mit der Hand gepflückt. Danach werden sie geschält, wobei die Schale wieder als Dünger weiterverwendet wird. Nachdem die Bohnen gewaschen und getrocknet wurden, werden sie in Säcke gepackt. Das Gewicht pro Sack beträgt 69 kg. Der Rohkaffee hält bei trockener Lagerung mindestens zwei Jahre.
Der Besuch der Linzer Rösterei war sehr informativ und interessant und wir freuen uns, jetzt die kleine Rösterei zu kennen und zu wissen wo es ganz frischen und hochwertigen Kaffee gibt.
Lisa Lindner, 3. HLW
Aktionsplan
Nachdem sich das Team Fair des BG/BORG St. Johann in Tirol offiziell gegründet hat, geht es nun darum, Aktionen rund um das Thema FAIRTRADE zu planen und umzusetzen. Um unsere Schüler- und LehrerInnen rund um die Uhr mit Fairtrade-Snacks wie Nüssen, Müsliriegeln oder Schokolade zu versorgen, wird in den kommenden Wochen probeweise ein Fair-o-mat in der Schule platziert. Dabei handelt es sich um einen Snackautomaten, der ausschließlich mit Fairtrade Produkten bestückt ist. Außerdem möchten wir mit den Betreibern unseres Schulbuffets ins Gespräch kommen, um den Kaffee-Automaten auf Fairtrade-Kaffee umzustellen. Als Schulaktion ist ein „Fairer Flohmarkt“ geplant, wo es nicht nur faire Preise, sondern auch einen Verkaufsstand des Weltladen St. Johann in Tirol, Verpflegung mit Fairtrade-Kaffee und -Tee sowie von SchülerInnen gestaltete Plakate zum Thema Fairtrade geben wird. Natürlich werden Fairtrade relevante Themen auch in vielfältiger Weise im Unterricht behandelt und rücken für die SchülerInnen so noch mehr in den Fokus.














