Wie alles begann… (Kriterium 1)

Das Fairtrade Team unserer Schule (SZU Ungargasse) besteht derzeit aus 17 Mitgliedern. Die Klasse 2BK hat zusammen mit Herrn Professor Benesch das Projekt FAIRTRADE SCHOOL begonnen. Die Hauptakteure der Umsetzung des Projektes sind Lucija Salatovic und Katarina Zuparic. Als Erstes wurde der Direktorin das Konzept vorgestellt, sie war sehr begeistert und gab uns ihr „JA“.

Dies war der Beginn unserer kleinen Reise….

Das nächste Ziel war die Zusammenstellung des FAIRTRADE Teams und das erste FAIRTRADE Treffen. Also kamen wir in Kontakt mit der Schulsprecherin, Dogan Sevgi, die uns geholfen hat Mitglieder zu finden. Sie hat unser Projekt in der Klassensprechersitzung angesprochen, wodurch sich sehr viele interessierte Schüler bei ihr gemeldet haben.

Danach stand noch ein kurzes Gespräch mit der Direktorin an, um das erste Treffen des Teams zu organisieren.

Das Treffen fand am 9. Mai 2018 im Konferenzraum statt. Alle Mitglieder sind erschienen, das Konzept wurde nochmals vorgestellt und die Kriterien genannt. Danach wurde alles protokolliert.

Lucija Salatovic

Katarina Zuparic

Besuch des Weltladens in St.Veit

Krönender Abschluss bildete das Fairtrade – Waste Zero- Weltladenprojekt. Nachdem die Schülerinnen und anwesende Eltern über Fairtrade berichteten und über die Wichtigkeit auf Plastik zu verzichten, führten wir einen von Frau Gaggl geführten Workshop durch. Die 3. und 4 Schulstufe stellte eine Einkaufstasche aus einem alten Baumwoll T-Shirt her. Die 1. und 2. machte ein eigenes Bienenwachs-Frischhaltetuch.

Den Abschluss unseres Projekts bildete ein Besuch des Weltladens in St. Veit, wo wir dank

Wir sind eine Fairtrade-Schule!

Nachdem am 5. Oktober 2018 das Schulteam AISVollfair gegründet wurde, begann der Bewerbungsprozess um den Titel „Fairtrade School“. An unserer Schule wurden in diesem Jahr regelmäßig Fairtrade Produkte, wie Schokolade, Kekse, getrocknete Früchte und Nüsse verkauft. Am ersten Elternsprechtag dieses Schuljahres wurden zusätzlich Handwerke, Tee, Kaffee, sowie auch Adventkalender und Nikoläuse angeboten. Unser Team verarbeitete auch fair gehandelte Produkte zu verschiedenen Shakes, die in der großen Pause für einen Vitaminschub und Konzentration für die nächsten Unterrichtsstunden sorgten. Um den fairen Gedanken auch anderen SchülerInnen und anderen Klassen zugängig zu machen, wurde eine Pinnwand gestaltet, auf der laufend Informationen zum Bewerbungsprozess aufgehängt wurden. Ebenso wurden verschiedene Aspekte des fairen Handels in verschiedenen Unterrichtsgegenständen behandelt. Die Ergebnisse dieser Beschäftigung wurden im Zuge einer Wandausstellung präsentiert.

Fairtrade hat unsere Schule und im Besonderen unser Schulteam AISVollfair einige Monate lang begleitet. Anfang Mai waren alle 5 Kriterien für die Bewerbung erfüllt und wir konnten unsere Bewerbung abschicken.

Am 9. Mai wurden wir offiziell vom Fairtrade Schools Ansprechpartner Florian Ablöscher im Namen von Fairtrade Österreich ausgezeichnet. Seit diesem Tag ist das pORG 21 der Austrian International Schools eine Fairtrade School.

Fairer Handel – aber wie ?

Kindgerecht wurde das Thema in den Klassen aufgenommen und vermittelt. In Sachunterricht wurden die Länder erkundet, Google Earth war dabei sehr hilfreich. Die Kinder erzählten was sie unter Fairtrade verstehen und hatte ausgezeichnete Ideen. In Bildnerische Erziehung fertigen sie dann Zeichnungen zum aktuellen Thema an.

FAIRPLAY

Fairplay in der AHS WIEN WEST

Im April setzten sich die Schüler_innen der 2u im GWK-Unterricht mit dem Thema Fußballproduktion auseinander. Wo werden die meisten Fußbälle erzeugt? Woraus besteht ein Fußball? Wie lang näht eine Näherin/ein Näher an so einen Ball? Und gibt es auch „faire“ Bälle?

All diesen Fragen wurde in einer Experten_innenrunde nachgegangen.  Die Schüler_innen erfuhren zum Beispiel, wie  lokale mittelständische Unternehmen wie Talon Sports in Pakistan, den Mehrpreis, den es  für die „fair“ erzeugten Bälle bekommt, verteilt. 

Die Dokumentation „Playing Fair – The story of Fairtrade Footballs“ zeigte uns die Produktion von Fairtrade- Fußbällen in Sialkot, Pakistan.

Juan, der Fußballjunge aus Costa Rica, gewährte den Kindern im Lerncoaching Einblick in seine Lebensgeschichte, in die Welt des Straßenfußballs. Straßenfußball, nach den „FAIRPLAY“-Regeln gespielt, kommt ohne Schiedsrichter aus. Die Mannschaften einigen sich zuerst auf Zusatzregeln, bei strittigen Situationen wird diskutiert und am Ende zählen nicht nur Tore, sondern auch Fairplay . Dafür gibt es Punkte.

Um auch wirklich „fair“ zu spielen, wurde  eine Fairtrade-Spendenaktion ins Leben gerufen. Mit dem Geld wurden zwei  fair erzeugte Bälle  gekauft, mit denen die Schüler_innen auch zukünftig viel Freude haben werden.