Lehrlinge stellen die Idee des fairen Handels vor und bieten FAIRTRADE-Produkte zur Verkostung an.
Ca. 800 Lehrstellensuchende lernen anlässlich der Berufsinformationswoche der SPAR-Akademie Wien unsere FAIRTRADE-Botschafter_innen kennen. Diese nützen die Gelegenheit, ihr Wissen über denFAIRTRADE und ihre Warenkenntnisse unter Beweis zu stellen.
118 Lehrlinge fördern den Verkauf von FAIRTRADE-Produkten in ihren Filialen
Während der Karwoche konnten die jungen Auszubildenden ihr Wissen, das sie sich im ersten Drittel des ersten Lehrjahres angeeignet haben unter Beweis stellen. Erstmals hatten die jungen SPAR-Mitarbeiter_innen die Gelegenheit, selbständig einen Verkaufsstand mit FAIRTRADE-Produkten aufzubauen und mit den neu erworbenen Warenkenntnissen SPAR-Kund_innen von der hohen Produktqualität und der FAIRTRADE-Idee zu überzeugen.
An den Anblick der Fairtrade-School-Fahne über dem Eingang zur Aula haben wir uns mittlerweile gewöhnt, etwas Selbstverständliches ist er dennoch nicht.
Mit viel Elan startete das RG Lambach ins erste Jahr als Fairtrade School. Am Nachmittag des 28. September 2018 traf sich das Schulteam im Christophorushaus in Stadl-Paura, um aufbauend auf den Erfahrungen des Vorjahres Pläne für das neue Schuljahr zu schmieden. Dabei arbeiteten das Lehrer-Eltern-Team und das Schülerteam eigenständig und präsentierten einander anschließend die Ergebnisse ihrer Überlegungen.
Das FaiRG Lambach Team bei der Jahresplanung
Viele neue Ideen haben wir Ende September für dieses Schuljahr gesammelt. Im Schulalltag stellte sich bald heraus, dass deren Umsetzung mehr Zeit und Geduld, mehr Eigeninitiative und Teamgeist erfordert hätte, als wir erübrigen konnten. Denn das seit vielen Jahren zur Tradition gewordene Engagement für den fairen Handel wollten wir ja auch fortsetzen.
So können wir nicht nur von beeindruckend vielen Fairetta-Riegeln berichten, die sich im Konferenzzimmer gut verkaufen, sondern auch von unseren Fairtrade Fridays, die heuer neunmal veranstaltet wurden. Dabei haben die SchülerInnen der 4. Klassen beim Verkauf fair gehandelter Süßigkeiten und Knabbereien mehr als 2.000 € umgesetzt. Außerdem betreuten die beiden 3. Klassen an den zwei Elternsprechtagen mit viel Erfolg einen bunt bestückten Fairtrade-Verkaufsstand.
Am Tag der offenen Tür durften wir einen eigenen kleinen Raum zur Präsentation als Fairtrade School nutzen: Zahlreiche Plakate, faire Süßigkeiten, zwei Riesenstoffbären in unseren fairen Schul-T-Shirts, ein Rätseltisch, eine Videoecke und eine Hand voll motivierter Schülerinnen aus den 4. Klassen erwarteten die neugierigen Gäste. Am meisten beeindruckt waren die Besucher natürlich vom selbst gedrehten Video-Clip des FaiRG-Teams.
Natürlich durfte das Thema „Fairer Handel“ auch im Unterricht nicht fehlen: Die 1. Klassen begegneten dem fairen Handel in Geografie im Zusammenhang mit dem Kakaoanbau (1,5 UE). Die 3. Klassen kamen im Rahmen des Themas Sklaverei in Geschichte und politische Bildung auf den fairen Handel zu sprechen (2 UE). Außerdem besuchten die 3. Klassen in Religion den Weltladen Stadl-Paura in Verbindung mit dem Thema „Gerechtigkeit und Fairness“ (4 UE). Die 4. Klassen behandelten das Thema in Englisch (2-3 UE) allgemein und lernten dann – je nach Klasse – mit den „Fairtrade Roses“ bzw. mit dem fairen Kaffee ein konkretes Beispiel näher kennen. Eine intensive Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen Ungleichheiten und den Verflechtungen des Welthandels gab es im Geografieunterricht der 5. Klasse (6 UE), wobei auch das eigene Konsumverhalten kritisch hinterfragt wurde. Beim Thema „Das gemeinsame Haus Erde“ wurde der faire Handel auch im Religionsunterricht in der 5. Klasse zur Sprache gebracht (2 UE). Im Geografieunterricht der 6. Klasse kam das Thema Fairtrade im Zusammenhang mit dem Rohstoffhandel (Schwerpunkt Kakao) zur Sprache (4 UE). Im Rahmen der Ethik-Referate in Religion beschäftigte sich eine Schülergruppe der 6. Klasse mit Umweltethik und ging dabei auch auf den fairen Handel ein. In der 8. Klasse führte das Thema Entwicklungshilfe und Globalisierung (4 UE) zum fairen Handel, ergänzt durch ein Referat über faire Handys. In Musik kam der faire Handel im Zusammenhang mit dem Klimaschutz in mehreren Klassen zur Sprache.
Und schließlich dürfen wir uns – dank Elternverein und Direktion – darüber freuen, dass die SchülerInnen der kommenden 1. Klassen im Herbst mit fairen Schul-T-Shirts als Willkommensgeschenk begrüßt werden.
Es ist eine Menge geschehen in diesem Jahr. Ein ganz großes Danke an alle, die daran mitgewirkt haben!
Neben Wasser ist Tee das zweitwichtigste Getränk der Welt. Vor allem in Asien ist Tee aus dem Alltag nicht wegzudenken. Jährlich werden ca. 6 Mrd. Tonnen grüner und schwarzer Tee gepflückt und getrocknet. Wir, das Fairtradeteam der HBLW Landwiedstraße haben diese Ausstellung im Rahmen der Jahresabschlussbesprechung als sehr aufschlussreich und spannend erlebt.
Die Ausstellung im Botanischen Garten zeigt nicht nur die Geschichte, Anbau und Verarbeitung des Tees, sondern informiert auch über die problematischen Arbeitsbedingungen der Teepflückerinnen und den globalen Handel mit Tee.
Im Rahmen unserer
Übungsfirma haben wir beschlossen eine Eis-Aktion in unserer Schule, der
HAK/HAS Mistelbach, durchzuführen.
Da wir auch in
unserem Wahlfach „Marketing für ethisch orientierte Unternehmensführung“ der Schwerpunkt
auf Nachhaltigkeit gelegt wird, haben wir beschlossen, das Eis, welches wir
anbieten, auch aus fairem Handel zu beziehen. Deshalb haben wir dafür „Ben
& Jerry´s“ ausgewählt.
Wie zu erwarten
waren die meisten Schüler davon beeindruckt und wollten Teil der Aktion sein.
Fairtrade
ist eine Organisation die weltweit den fairen Handel kontrolliert. Aber sie
können eigentlich nicht sagen: so jetzt
gibt es keine Kinderarbeit mehr. Das heißt, sie haben nicht die volle
Bestimmung über diesen Handel (mit Handel ist z.B. gemeint, dass manche Leute
Bananen verkaufen und die bekommen nicht viel Geld dafür. Fairtrade will, dass
die Bananenverkäufer mehr Geld für die Bananen bekommen.) Sie wollen z.B. auch,
dass es keine Kinderarbeit mehr gibt.
Produkte, die mit dem
Siegel von Fairtrade verkauft werden:
Baumwollprodukte
Blumen
Früchte
Getränke
Honig
Kaffee
(und was ich lustig finde 🙂 ) Sportbälle
Worauf Fairtrade
eigentlich hinaus will
Sie wollen, dass es einen fairen, gerechten Handel auf der Welt gibt und wünschen sich Respekt den Bauern gegenüber. Am meisten will Fairtrade, dass es sie nicht mehr gibt bzw. dass man sie nicht mehr braucht.
Sie wollen, dass es einen fairen, gerechten Handel auf der Welt gibt und wünschen sich Respekt den Bauern gegenüber.
Nach einer Pause möchten wir von unseren neuen Ergebnissen bezüglich unseres Logo Projekt berichten. Wie schon im vorigen Blog- Post erwähnt, wollten wir im Rahmen des Fair- Trade School-Projekts neue Logos entwerfen, beziehungsweise wollten wir beobachten wie unterschiedliche Schulstufen das Thema Fair-Trade interpretieren. Wir haben bereits dieses Projekt mit einer fünften Klasse durchgeführt. Hierbei standen Ungerechtigkeit und Hoffnung im Mittelpunkt.
Aus Interesse wollten wir, dasselbe Projekt auch mit einer
1. Klasse durchführen, um zu sehen wie sie das Thema Fair Trade aufnehmen.
Natürlich erklärten wir den Schülern, was Fair Trade ist und für was das Fair
Trade Siegel steht.
Wie erwartet erfasste die erste Schulstufe das Thema Fair- Trade auf einer anderen Weise auf, als die fünfte
Schulstufe. Welche Unterschiede oder auch Gemeinsamkeiten sich ergaben,
erfolgen im nächsten Blog Post.
Damit sie einen kleinen Eindruck bekommen haben wir ein Bild
hinzugefügt.
Das Fairtrade Team unserer Schule (SZU Ungargasse) besteht derzeit aus 17 Mitgliedern. Die Klasse 2BK hat zusammen mit Herrn Professor Benesch das Projekt FAIRTRADE SCHOOL begonnen. Die Hauptakteure der Umsetzung des Projektes sind Lucija Salatovic und Katarina Zuparic. Als Erstes wurde der Direktorin das Konzept vorgestellt, sie war sehr begeistert und gab uns ihr „JA“.
Dies war der Beginn unserer kleinen Reise….
Das nächste Ziel war die Zusammenstellung des FAIRTRADE
Teams und das erste FAIRTRADE Treffen. Also kamen wir in Kontakt mit der
Schulsprecherin, Dogan Sevgi, die uns geholfen hat Mitglieder zu finden. Sie
hat unser Projekt in der Klassensprechersitzung angesprochen, wodurch sich sehr
viele interessierte Schüler bei ihr gemeldet haben.
Danach stand noch ein kurzes Gespräch mit der Direktorin an,
um das erste Treffen des Teams zu organisieren.
Das Treffen fand am 9. Mai 2018 im Konferenzraum statt. Alle
Mitglieder sind erschienen, das Konzept wurde nochmals vorgestellt und die
Kriterien genannt. Danach wurde alles protokolliert.
Um die SchülerInnen des BG/BORG St. Johann in Tirol für den Endspurt vor den Sommerferien mit fairer Nervennahrung zu versorgen, ist ein sogenannter FAIR-o-mat bei uns eingezogen. Dieser Automat enthält ausschließlich Fairtrade Produkte und steht sowohl SchülerInnen als auch LehrerInnen jederzeit zur Verfügung.
Krönender Abschluss bildete das Fairtrade – Waste Zero- Weltladenprojekt. Nachdem die Schülerinnen und anwesende Eltern über Fairtrade berichteten und über die Wichtigkeit auf Plastik zu verzichten, führten wir einen von Frau Gaggl geführten Workshop durch. Die 3. und 4 Schulstufe stellte eine Einkaufstasche aus einem alten Baumwoll T-Shirt her. Die 1. und 2. machte ein eigenes Bienenwachs-Frischhaltetuch.
Den Abschluss unseres Projekts bildete ein Besuch des Weltladens in St. Veit, wo wir dank